Passau im Bayerischen Wald im Dreiländereck

Passau ist ein Hauptort des bayrischen Waldes. Die Stadt ist Wirtschafts-, Kultur-, und Verwaltungszentrum im Osten Niederbayerns und auch Universitätsstadt seit 1978. Sie ist die Grenzstadt wo die Flüsse Ilz, Donau und Inn zusammenlaufen. Passau hat eine zweitausend Jahre alte Geschichte. Die erste Besiedlung war 450 v. Chr. durch die Kelten. Auf dem Hügel wo heute der Dom steht errichteten sie die Siedlung Bojodurum. Im 1. Jahrhundert n. Chr. erbauten die Römer am rechten Innufer das Kastell Bojodurum. Der hl. Severin erbaute in spätrömischer Zeit, so um 460, die erste christlich germanische Gemeinde in der Innstadt. Ein sehr wichtiges Datum für Passau war das Jahr 739. In diesem Jahr erklärte Bonifatius Passau zum Bischofssitz. Im laufe der nächsten Jahre die Bischöfe die Regierungsgewalt. 1217 wurde Passau ein Fürstenbistum. Das Gewerbe und Handel blühte auf und durch die Fahrten mit dem Schiff auf dem Inn und Donau bekam die Stadt Reichtum.
Historische Stadt Passau in Niederbayern
Literatur und Kunst waren in der Stadt immer schön. 2103 entstand die Fassung vom Nibelungenlied. Die Altstadt zeigt heute eine italienisch-barocke Architektur. Daher sagt man der Stadt den Beinamen „bayrisches Venedig“ nach – die Sehnswürdigkeiten machen die Stadt zu einer der faszinierensten alten Städte in Deutschland.
Die Termine rund um Passau finden Sie unter Regierungsbezirk Niederbayern – weitere Infos und Unterkünfte im Landkreis Passau Pensionen, Hotels, Ferienwohnungen oder Ferienhäuser
